Wasserstofftankstellen: Für eine nachhaltige Zukunft der Mobilität

Die Coop Mineraloel AG setzt im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie für alternative Energien schon länger auf Wasserstoff als Energieträger mit hohem Potenzial.

Sie eröffnete bereits 2016 die erste öffentliche Wasserstofftankstelle in der Schweiz in Hunzenschwil (AG). Im Februar 2021 folgte die zweite in Crissier (VD). Im Mai 2021 eröffnete die Coop Mineraloel AG in Bern-Bethlehem ihre dritte Wasserstofftankstelle. Weitere sind bereits in Planung.

Die Wasserstofftankstellen der Coop Mineraloel AG ermöglichen heute das Tanken von Personenwagen (mit 700 bar) und Nutzfahrzeugen oder Bussen (mit 350 bar). Der Tankvorgang erfordert ungefährgleich viel Zeit wie das Tanken von Benzin oder Diesel. Die Treibstoffkosten pro Kilometer entsprechen in etwa den heutigen Kosten für Benzin und Diesel.

Als Gründungsmitglied des Fördervereins H2-Mobilität Schweiz hat sich die Coop Mineraloel AG zum Ziel gesetzt, das Schweizer Netz von Wasserstofftankstellen weiter auszubauen. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag an die Versorgungssicherheit für Wasserstofffahrzeuge in der Schweiz – und weist gleichzeitig den Weg hin zu einer nachhaltigen Mobilität.

Roger Oser, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Coop Mineraloel AG:

«Mit der neuen Wasserstofftankstelle in Bern-Bethlehem trägt die Coop Mineraloel AG weiter zum Ausbau des Wasserstofftankstellennetzes in der Schweiz bei.

Wir sind von der Wasserstoffmobilität als nachhaltige Antriebsform überzeugt und planen, auch in Zukunft weitere Wasserstofftankstellen entlang der Hauptverkehrsachsen in Betrieb zu nehmen.»

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Wasserstoff als Treibstoff bei Autos kurz erklärt

FAQ

Wie kann man Wasserstoff in der Mobilität nutzen?

Die Technik ist faszinierend: Wenn sich die Elemente Wasserstoff und Sauerstoff verbinden, wird Energie frei. Findet die Verbindung kontrolliert in einer Brennstoffzelle statt, lässt sich die Elektrizität für den Antrieb von Fahrzeugen nutzen. Aus dem Auspuff kommt dann nichts anderes als Wasserdampf. Die Sache hat aber einen Haken: In der Natur gibts die Elemente nur im Doppelpack als H₂O – Wasser. Um den Wasserstoff (H₂) zu isolieren, braucht es Energie. Nutzt man dafür das, was uns die Natur gratis gibt – Sonne, Wind, Wasserkraft –, geht die Rechnung auf.

Wo liegt der Unterschied zu Elektroautos?

Wasserstoffautos sind im Grunde eine andere Form der Elektroautos. Während Elektrofahrzeuge durch Batterien betrieben werden, ist in wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen eine Brennstoffzelle samt Wasserstofftank verbaut.

Welche Vorteile bietet Wasserstoff im Vergleich zu Batterien?

Im Vergleich zu Batterien als Energiespeicher bietet Wasserstoff neben der kurzen Betankungszeit noch zusätzliche Vorteile, denn er ist leichter und sorgt für höhere Reichweiten. Wird der Wasserstoff mittels erneuerbarer Energien wie Wasserkraft, Wind, Sonne, Biomasse und Geothermie gewonnen, ist er ausserdem völlig CO2-frei, denn bei der Umwandlung des Wasserstoffs in Elektrizität entsteht als einzige Emission Wasser. Weiter lässt sich Wasserstoff einfach lagern und transportieren und ist überall vorhanden, was ihn zu einer besonders spannenden Energiequelle macht.

Gibt es H2-Fahrzeuge?

Ja, sowohl Personen- wie auch Lastwagen. Asiatische Hersteller (Toyota, Hyundai) haben bereits serienmässige Personenwagen, welche auch schon relativ zahlreich auf den Schweizer Strassen unterwegs sind.

Wie kommt H2 auf die Tankstelle?

Sobald der Transport-Container gefüllt ist, wird dieser mittels eines Lastwagens direkt auf die Tankstelle befördert und dort auf einer Dockingstation platziert.

Wie lange braucht es um ein Wasserstoff-Auto voll zu tanken?

Die Betankungszeit bei Wasserstofffahrzeugen ist vergleichbar mit Benzin- und Dieselfahrzeugen.

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